Digitaler Erfolg in der Fertigungsindustrie mit Uhlmann Pac-Systeme
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Heute sprechen wir über ein praxisnahes Beispiel digitaler Erfolg in der Fertigung mit Ullmann-Packsystemen, der Weg zur nahtlosen Customer Journey von Website bis Portal. Jetzt für die von euch, die Magnolia noch nicht kennen, ganz ganz kurz, Magnolia ist eine Enterprise Digital Experience Plattform, früher hat man das noch CMS genannt, jetzt geht es um viel viel mehr, davon werden wir noch sprechen. Es geht darum, dass wir Unternehmen dabei unterstützen, Inhalte zu verwalten, interne und externe, indem wir Systeme verbinden und integrierte Kundenerlebnisse liefern. Und ja, Magnolia hat viele Kunden in der Fertigungsindustrie und eine davon ist Ullmann. Und deswegen kurz zu Ullmann. Ullmann-Packsysteme ist ein weltweit führender deutscher Systemanbieter für Verpackungsmaschinen, spezialisiert auf pharmazeutische und medizintechnische Industrie. Das heißt, wenn ihr mal Medikamente nehmen müsst und die so aus diesem Verpacken rausknacken müsst, dann habt ihr schon mal ein Ullmann-Produkt wahrscheinlich in euren Händen gehabt. So, bevor wir jetzt unsere Experten auf die Bühne holen, noch ein paar organisatorische Hinweise, wie das so üblich ist. Das heutige Webinar wird aufgezeichnet und wir werden euch diese Aufzeichnung in den nächsten paar Daten zukommen lassen. Wir haben ein paar zusätzliche Ressourcen für euch bereitgestellt. Ihr findet diese oben rechts im Docs-Tab. Könnt ihr euch am besten nach dem Webinar anschauen, sonst seid ihr abgelenkt. Jetzt, ihr habt die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ihr könnt das während dem Webinar machen und wir werden am Ende des Webinars auf ein paar Fragen eingehen und falls ihr uns so viele Fragen stellt, dass wir nicht durchkommen, dann werden wir euch diese auch noch schriftlich beantworten. Also haltet euch nicht zurück, wenn ihr etwas nicht versteht oder mehr wissen wollt, tiefer gehen wollt, bitte schreibt eure Fragen da rein. Aber bevor ihr Fragen stellt, will ich eine Frage stellen, machen wir eine kleine Umfrage. Und zwar, welche digitalen Initiativen haben derzeit, heute, für euer Unternehmen die höchste Priorität? Ihr seht ein paar Antwortenmöglichkeiten im Call-Tab, auch wieder auf der rechten Seite, klickt mal rein. Was wäre das für euch? Wir nehmen euch eine Minute Zeit. Und während ihr das tut, laden wir doch unsere beiden Experten, die Gabi und die Marianne, auf diese virtuelle Bühne ein. Gabi und die Marianne, kommt doch mal bitte zu mir, kommt zu uns. Sehr schön. Cool, herzlich willkommen, Gabi und die Marianne. Schön seid ihr hier. Und stell doch eigentlich zum nächsten Mal vor, wer seid ihr, was macht ihr und weshalb seid ihr eigentlich hier. Gabi, willst du los? Ja, sehr gerne. Hallo Christoph. Ein Hallo in die virtuelle Runde dieses Webinars. Mein Name ist Gabi Bauer. Ich bin Director Strategic Sales und Marketing bei Ullmann Pax Systeme und in diesem Umfeld verantwortlich für die Digital Customer. Ich bin für die Digital Customer Journey, das Marketing und Sales Operations. Und im Rahmen der Digital Customer Journey bin und war ich dafür verantwortlich, die Digital Experience Plattform auf Basis der Technologie von Magnolia bei uns im Hause einzuführen und diese auch weiter zu entwickeln. Herzlich willkommen, Marianne. Danke, Christoph. Und hallo zusammen. Marianne. Ich bin Marianne. Mein Name von Interactive Tools aus der Beratung. Ich bin jetzt seit, weiß gar nicht, seit fast 20 Jahren beschäftige ich mich mit digitalen Lösungen und jetzt in den letzten zehn Jahren bei Interactive Tools vorrangig mit B2B-Unternehmen wie Ullmann. Berater und begleite dabei, Lösungen in der digitalen Welt zu finden, Herangehensweisen. Genau, und freue mich heute hier zu sein und mit Gabi zusammen den Weg zur neuen Ullmann Plattform vorzustellen. Danke. Vielen Dank. Ja, ich freue mich auch außerordentlich und vor allem, du hast es gerade gesagt, ihr seid seit vielen Jahren unterwegs in der Industrie, in der Beratung und da stellt sich mir ja meine erste Frage, wenn ihr jetzt etwas zurückschaut, wie haben sich eigentlich hier so die Kundenerwartung bezüglich den digitalen Möglichkeiten oder wie man diese nutzen kann, wie haben sich diese verändert in den letzten Jahren? Gabi, willst du mal loslegen? Ja, ich fange gerne an. Wir als Maschinenbauer heißt ja dann oft auch etwas behäbig, etwas langsamer so unterwegs im Kundennutzen, kann ich das so nicht unterschreiben. Da ist es tatsächlich die Anforderung an uns sehr hoch, dahingehend, dass unsere Kunden im digitalen Umgang an den digitalen Touchpoints mit uns dieselben Anforderungen haben, als wenn sie im privaten Umfeld unterwegs sind. Das heißt, eine App muss intuitiv sein. Das Kundenportal muss Lösungen bieten, die man auch von anderen Portalen kennt. Und nur zwei Beispiele zu nennen. Also eigentlich viel mehr als diese klassische Katalog-Webseite, wo man sich selber Informationen sucht. Richtig. Ja. Also es muss selbst etwas intuitiv sein. Ja. Marion, wie erlebst du das? Ich glaube, das, was Gabi erwähnt hat, ist schon ganz essentiell. Also die Erwartungshaltung der Kundinnen und Kunden ist enorm an das, was das Unternehmen bieten muss. Wir versuchen regelmäßig und auch systematisch so immer wieder in den Markt zu gucken und sehen da vor allem aber neben der Kundenerwartung, die, glaube ich, ganz essentiell ist, noch andere Themen, die die Unternehmen gerade beschäftigen. Das hat viel damit zu tun, eben mit Infrastruktur, mit technischer Infrastruktur. Ja. Also in Richtung die Marketing -Technologien und den Stack so aufzubauen, zu modernisieren, flexibler zu gestalten. Das ist so das eine. Dann aber auch das, was ja Gabi und Team auch gemacht haben, ist, das digitale Marketing auszubauen, die Lead-Generierung, Marketing-Automation wirklich anzugehen systematisch. Und dann aber auch in den Bereich E-Commerce zu investieren und quasi die Kundenbeziehung hinten raus wirklich zu verlängern. Also es sind so die drei Kernthemen. Und ja. Und KI steht natürlich über allem, aber ich glaube, dazu kommen wir bestimmt auch. Vielleicht können wir mal die Resultate sehen. Ah, wunderbar. Na, schauen wir uns mal die Resultate an. Wie seht ihr das? KI, großes Thema. Wir sind ja Portale, Webseite, Verbesserung und Konsolidierung auch ganz ein großes Thema. Was ist eure Einschätzung zu diesen Resultaten? Also bei der künstlichen Intelligenz, wenn ich da mal einsteigen darf, das ist deckungsgleich mit dem, was wir bei Ullmann ganz generell sehen. Wir viele digitale Initiativen aktuell auch priorisieren. Das ist einmal in unserem Produktportfolio Bereich, dass wir beispielsweise über HMIs, die über KI, gesteuert werden oder wo KI einfließt, ein Riesenthema ist. Und bei mir im Bereich für die Corporate Website und das Kundenportal, wir natürlich dem eine hohe Priorität einräumen, wie wir KI dazu nutzen können, das Gesamtkonstrukt auszubauen, zu das Kundenerlebnis noch besser zu machen und eben im Sinne der Personalisierung auch Erkenntnisse, die über KI kommen, auch einfließen zu lassen. Super, vielen Dank. Ich denke, KI erfordert ja auch wirklich eine gute Datengrundlage, weil sonst kommt man ja nicht weit. Absolut, die muss da sein, sonst hilft es. Marion, wolltest du noch was dazu fügen? Ich wollte nur kurz ergänzen, tatsächlich, das erleben wir auch, also es spiegelt so ein bisschen die Umfrage ja auch wieder an vielen Stellen, was auch Gabi gesagt hat, dass es von dem, ich nenne es mal Metathema KI, was irgendwie über allem steht, jetzt wirklich in fast allen Unternehmen so Stück für Stück zu ganz konkreten Use Cases wird, die entlang des eigenen Business und der eigenen Strukturen, wo geschaut wird, wie es einen ganz konkreten Nutzen bringen kann. Und eben wie du sagst, die Datengrundlage ist essentiell, das heißt, da wird Stück für Stück aufgeräumt und eine Grundlage geschafft, damit es überhaupt nutzbar gemacht werden kann. Aber auch die anderen Themen in der Umfrage, ich glaube, das spiegelt so ein bisschen das wider, was ich vorher auch meinte, also Legacy-Systeme auszutauschen oder zu modernisieren, die Infrastruktur neu aufzusetzen oder zumindest so aufzusetzen, dass sie skalierbar und flexibel wird und auch sicherer. Also Sicherheit ist auch ein großes Thema, was wir an vielen Stellen sehen. Die Anforderungen nicht nur von den Kunden und Kundinnen des Unternehmens, sondern eben auch aus der IT, auch aus dem Business an die Marketingabteilung kommt. Das ist ja auch ganz essentiell. Ja. Ja, super, vielen Dank. Machen wir mal weiter und zwar noch mit einer zweiten kleinen Umfrage. Wenn mich würden gerne von euch erfahren, was sind denn eure Business Priorities, was sind eure Ziele jetzt oder demnächst, die ihr anstrebt? Ihr seht nochmal einen Poll auf der Seite, den ihr euch anschauen und anklicken könnt. Während ihr das tut, Gabi, schauen wir doch mal zurück. Was war für euch der ausschlaggebende Punkt, wo ihr gesagt habt, jetzt müssen wir was ändern, wir müssen uns digital neu positionieren. Was waren da diese Herausforderungen, die an euch herangetragen worden sind? Also die Herausforderung für uns ganz klar ist gewesen, dass wir in einer gewachsenen, diversifizierten Inframarketing-Struktur unterwegs waren. Das heißt, wir hatten fast schon klassisch ein veraltetes, nicht ausreichend skalierfähiges Content Management System und auch eine dahinterliegende, ebenso veraltete Architektur. Am Start, die mit unseren Business-Zielen nicht mehr im Gleichschritt vorangehen konnte. Wir haben gekämpft mit ganz klar, sehr deutlich Abnehmen der Sichtbarkeit, was natürlich im Sinne von Neukundengewinnung kontraproduktiv ist. Wir haben sehr produktkonzentrierten Content gehabt, der wenig emotional, wenig aktivierend gewirkt hat und die Informationsarchitektur, die dahinter lag, war super komplex und damit natürlich auch teuer im Unterhalt, gepaart mit einer sehr unzureichenden Internationalisierung. Was wiederum dem entgegenwirkt, wenn ich gerade im Pharmazie-Umfeld oder Pharmazeutical -Umfeld auch in neue Märkte eintreten will. Und last but not least hatten wir Standalone-Lösungen für unseren Kundenservice und den After-Sales. Und es ist für uns eminent wichtig, das zu harmonisieren, auch wiederum mit der Zielsetzung durchgängiges Kundenerlebnis, Synergieeffekte für uns wie für die Kunden zu schaffen und damit auch an jedem Touchpoint, den der Kunde mit uns hat, das gleiche Erlebnis zu bieten. Ja, das ist schon spannend. Du sagst ja auch, dass es unglaublich viel Information, die zusammenkommt, aber die Informationen sind vielleicht gar nicht alle am selben Ort, die liegen in verschiedenen Systemen, sind vorhanden, aber sind nicht verknüpft und somit sind sie auch nicht sichtbar oder nur unvollständig sichtbar. Jetzt hattet ihr diese Ausgangslage, wusste, wohin wollt, wie seid ihr hier vorgegangen? Also unser Zielbild, State of the Art Infrastruktur, konsistente User Experience und den Fokus auf Neukundengewinnung haben wir dahingehend realisiert, dass wir zusammen mit unserem Trusted Partner, so will ich sagen, Interactive Tools begonnen haben mit sogenannten Anforderungsworkshops. Da haben wir einen gemacht in Richtung Konzeption und Strategie, um Ziele zu definieren, gemeinsam den Kontext zu erarbeiten und den Scope zu schärfen. Der zweite Workshop ging in Richtung Kreation. Da haben wir die Anforderungen an die User Experience und an die Informationsarchitektur definiert, haben Content, Blueprints gemeinsam erarbeitet und geschrieben. Und natürlich auch das Thema Design und Marke festgelegt. Im dritten und letzten Anforderungsworkshop ging es ausschließlich um Technologie. Da haben wir dann bei uns auch die IT ganz tief mit reingezogen und haben wirklich from the scratch jedwede notwendige Spezifizierung an die technischen Anforderungen vorgenommen. Das Ganze haben wir, also diese Ergebnisse und Erkenntnisse haben wir dann überführt in mögliche Lösungsszenarien und die natürlich auch in einer Roadmap verbunden mit einem Zeitplan aufgezäumt. Denn der Zeitplan mit dem Go-Live nach zwölf Monaten war ein wichtiges KPI und das bringt natürlich mit sich, dass man nicht alles sofort machen kann. Aber da kommen wir nachher noch dazu. Und wir haben damit in unserer Ergebnispräsentation auch gegenüber der Geschäftsleitung sehr gut unser Zielbild, die Roadmap, das Budget und die Executive Summary, also What's in for me, dann auch darstellen können. Das war so in wenigen Sätzen die grobe Vorgehensweise. Aber eigentlich riesig viel, was im Vorfeld gemacht werden musste, um das aufzugreißen. Marian, Just the Partner ist ja ein Ritterschlag eigentlich. Wo seid ihr reingekommen und wie seid ihr mit dem umgegangen? All diese Informationen, die bereits vorbereitet wurden, das stelle ich mir sehr herausfordernd vor. Ja, in der Tat. Also ich glaube, wie du gerade gesagt hast, dass eine Menge im Vorfeld passiert, bevor es eigentlich losging. Und das ist aus meiner Sicht, also aus der Erfahrung von vielen vergleichbaren Projekten auch essentiell, dass man sich die Zeit nimmt und nicht nur quasi fachlich die Anforderungen genau analysiert und auf Basis dieser dann Lösungsszenarien skizziert, sondern eben auch sich kennenlernt im Sinne von das Unternehmen, verstehen die Strukturen dahinter, die Menschen, die bei Uhlmann für dieses Projekt stehen, zu verstehen und kennenzulernen und einen guten Modus zu finden, wie man über Monate, Jahre tatsächlich dann so eine komplexe Plattform auf- und ausbaut. Und tatsächlich sind wir schon relativ früh dazu gekommen, sogar noch vor dem, was Gabi gerade skizziert hat, bei so einer initialen Analyse des Status Quo, um zu gucken, was sind eigentlich, wo steht Uhlmann? Ja, mit dem, was ursprünglich da war. Und dann so ein bisschen auf dem Weg eigentlich beiderlei zu machen, die Anforderungen aus Unternehmens-, aus Business-Sicht, denen der potenziellen Kunden und Kundinnen gegenüberzustellen und das dann auch mit Technologie abzugleichen und daraus, das, was Gabi gerade schön beschrieben hat, als einen Fahrplan, also beiderlei eine Vision einerseits für das Unternehmen oder ein Zielbild, ein langfristiges, und gleichzeitig aber einen realistischen Umsetzungsplan, der wirklich auch die Möglichkeiten, Ressourcen und Strukturen des Unternehmens mit einbezieht. Und dann hat man wirklich eine gute Grundlage gehabt, sodass, wie Gabi gesagt hat, dieses zwölf Monate, das war von Anfang an so definiert und hat auch geklappt, weil wir uns die Zeit vorher genommen haben und das so entlang der Möglichkeiten einfach auch geplant haben. Und dann hat es auch funktioniert. Ja, super. Also ihr hattet, ihr hattet eine Vision, ihr hattet einen Fahrplan, ihr hattet Prioritäten, ihr habt das so aufgesetzt, dass ihr das auch nach oben verkaufen konntet. Und jetzt zurück auf den Fahrplan ist ja, wahrscheinlich der Fahrplan ist ja wahrscheinlich noch nicht vollendet, diese Roadmap. Wo steht ihr denn jetzt? Was sind die Resultate, die ihr Stand heute vorweisen könnt? Also wir sind mit der Zielsetzung, wie gesagt, nach zwei Monaten live zu sein mit der Corporate Website und einem MVP des Kundenportals sehr fokussiert unterwegs gewesen. Das bedeutet gleichermaßen, dass man Themen, die man gerne gehabt hätte oder die jetzt eher im Bereich des weiteren Ausbaus sind, dass man die bewusst zurückgesteckt hat. Beispiel, wir haben gesagt, wir wollen in unserem Kundenportal ein integriertes Ticketing-System. Die Vorleistung, die wir seitens Ullmann dafür bringen müssen, haben in diesen allerersten Scope nicht hineingepasst, sodass das Feature Ticketing im Kundenportal jetzt Teil der Ausbaustufe ist. Und ähnlich haben wir es auch bei der Corporate Website getan, dass wir gesagt haben, das Allerwichtigste ist, Emotionalität reinzubringen und natürlich unser Portfolio, vollumfänglich darzustellen. Wir wollten oder wir sind dabei für die Emotionalität auch mit sogenannten Themenseiten, also sehr informativ unterwegs zu sein und haben uns dann ganz klein erst mal drei bis fünf dieser Themenseiten vorgenommen, obwohl man natürlich als Unternehmen unserer Größe auch Platz und Ideen für 25 Themenseiten hätte. Ich will das mal zwei Beispiele nennen, was es bedeutet, wirklich den Scope genau zuzuschneiden. Die zwölf Monate sind deswegen zustande gekommen, weil wir gesagt haben, es macht überhaupt keinen Sinn, mit diesem Riesenvorhaben jetzt für zwei, drei Jahre im Keller zu verschwinden und dann wie Phönix aus der Asche aufzutauschen, sondern wir wollten sehr früh die Vorteile aufzeigen. Wir wollten sehr früh damit im Markt sein und für uns ist die DXP natürlich auch die Lead-Gen-Maschinen, die einen ganz besonderen Fokus hat und auch da wollen wir es uns nicht leisten, lange Zeit irgendwo im Maschinenraum Dinge zu tun, die dann nachher nicht zu dem passen, was der Vertrieb auch braucht und somit sind wir mit diesem agilen Ansatz, super gut gefahren. Genau, du hast gerade vorhin gesagt, Lead-Gen eben auf der einen Seite Webseite, aber dann ganz wichtig, du hast es auch schon gesagt, das Kundenportal, das ihr auch aufgebaut habt und das natürlich auch ein Wachstumsmotor sein soll oder ist. Wie seid ihr darauf gekommen oder was war der Anstoß, was man jetzt eigentlich dieses Setup, was ihr bereits für die Webseite, die ihr äußerst schnell an den Start gebracht habt? Diese Basis zu verwenden und darauf auch noch ein Kundenportal aufzubauen. Also die DXP von Magnolia bietet natürlich die Möglichkeit, dass ich auf einem Stack in beide Richtungen interagieren kann. Wir haben für unsere Kunden sehr viel Wert darauf gelegt, einen nahtlosen Übergang zu haben zwischen den unterschiedlichen Informationsquellen. Das soll und muss seamless sein. Das ist unsere oberste Priorität. Darüber hinaus haben wir natürlich schon auch zugesehen, für uns Synergien zu schaffen. Ein Beispiel an der Stelle ist das Thema Content Creation. Dadurch, dass wir eben beides auf der DXP entsprechend aufgebaut haben, kann ich Content mehrfach verwenden, kann den so ein bisschen, ja salopp gesprochen von links nach rechts schieben und muss nicht jedes Mal von scratch neu anfangen und andere oder abweichende technologische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Wie war das für dich, Marian? Ich glaube, das ist ganz essentiell, was Gabi gesagt hat. Also sozusagen einen technologischen Rahmen zu schaffen für beides, aber natürlich die Priorität, Gabi, ich erinnere mich, ich erinnere mich, dass du oft am Anfang gesagt hast, diese internationale Marketingpräsenz ist ganz essentiell für euch. Also auch die Märkte gut bedienen zu können. Von daher diesen Schritt nach vorne zu gehen im internationalen Marketing, das hatte eigentlich oberste Priorität. Und dann war das der Ansatz dahinter eigentlich zu sagen, lasst uns die technologische Basis, die wir jetzt schaffen, so nutzen, dass wir möglichst viele Synergien schaffen. Aber das heißt trotzdem gleichzeitig auch das Bestehen des Services aus dem Aftersales, also alles, was in der Kundenbeziehung dann nach dem Kauf einer solchen Maschine, die ja über viele Jahre im Einsatz ist, zum Tragen kommt, die dann zu integrieren oder zumindest so weit zu kommen, dass die Kunden von Uhlmann diesen einen, ich nenne es mal Single Point of Truth haben in der Interaktion mit Uhlmann. Das ist so das Ziel gewesen, zu sagen, da ist der Ort, der digitale Raum, wo ich mich als Kunde mit dem Unternehmen in Interaktion begebe. Und auch wenn es dann vielleicht noch an der einen oder anderen Stelle vielleicht einen Absprung gibt in ein anderes führendes System, was irgendetwas leistet. Aber das ist so das, wo letztlich alles aus Kundensicht im besten Fall zusammengefühlt ist. Ich finde das noch spannend, weil auf der einen Seite eben dieses Ziel, dieser durchgehende Customer Experience im Frontend eigentlich von End to End, das habt ihr erreicht. Aber was ich noch raushöre, so gleichzeitig habt ihr aber auch die Prozesse, wie Inhalte ans Frontend gebracht werden, wie die übersetzt werden, wie Drittsysteminformationen mit in die Lösung reingebracht werden, dass diese Prozesse auch gerade noch gerade gezogen wurden. Das heißt, ihr habt eigentlich eine Business Solution gebaut, jetzt nicht nur für den Benutzer, für eure Kunden oder noch nicht Kunden, aber auch für eure ganzen Teams. Ja, korrekt. Wir waren uns sehr schnell bewusst, dass wir Prozesse adaptieren müssen und haben auch das entlang dieser Vorgehensweise unterteilt in was wird sofort geändert, was unterstützt den Go-Live, was wird nachgelagert. Das ist ein Beispiel dadurch, dass die Leads, die wir über die Website generieren, einen anderen Charakter bekommen haben. Über die Zeit hinweg sind wir gerade dabei, das Andocken an unser CRM auf neue Beine zu stellen. Das heißt, das Projekt läuft gerade auf Hochtouren, auch hier wieder unter Einbindung von Interactive Tools und eben dem CRM. Bieter ist aber bewusst erst gestartet, nachdem die DXP in ihren Grundfesten erstellt war und man die komplett darauf aufbauen konnte, prozessual wie technologisch. Ja, das ist ja schon eine ganz schöne Landung hier. Ich habe noch eine finale Frage, aber bevor ich zu der komme, bitte, liebe Zuhörer, wenn ihr Fragen habt, schreibt die rein, letzte Chance, weil nachher kommen wir zu den Q&A, aber bevor wir soweit sind, Gabi, ganz kurz gefasst, wenn du jetzt jemand, der vielleicht in einer ähnlichen Situation ist, aber am Anfang dieses Prozesses steht, welchen Rat würdest du dieser Person oder diesem Team auf den Weg geben? Jetzt hören wir dich, Gabi. Okay, gut. Also, wir waren stehen geblieben. Welchen Rat gebe ich mit auf den Weg? Das Erste ist wirklich, sich die Strategie des eigenen Unternehmens zu Herzen nehmen und davon abgeleitet, den Scope sehr konsequent aufzuklanen im Vorfeld. Weniger ist da tatsächlich auch mehr und sich dann in Zusammenarbeit mit dem Partner auch anzugucken, was ist machbar, die Sprints für das Projekt gut aufzuplanen, damit das gesetzte Endergebnis, bei uns waren das eben innerhalb von zwölf Monaten go live. Natürlich hatten wir auch Budgetvorgaben, die wir zu berücksichtigen hatten, um dann dieses Ziel in Time und Budget, wie ich immer sage, zu erreichen und sicherzustellen, dass der Fokus, den man setzt, auf diese Ziele abgestimmt ist, so wie ich es vorher genannt habe, bereits mit dem Beispiel, an den Themenseiten. Das wären so die drei Dinge, die ich mitgeben würde. Ja, ganz, ganz vielen Dank. Willst du noch was, zu viel, Marian, letzter Gedanke, bevor wir zum Q&A kommen? Ich zucke gerade, weil uns so wenig Zeit bleibt und die Fragen relativ breit gestreut sind, die hier über die Frage kommen. Vielleicht machen wir die zuerst. Ja, machen wir die zuerst. Aber bevor wir zu den Fragen kommen, ganz kurz auch für euch, liebe Zuschauer. Wir werden am 27.11. Webinar zum Thema Smartways, AI can transform your website today mit unserem Kunden Global Blue durchführen. Es ist interessant, falls euch dieses Thema KI und wie man das ganz konkret im Content Management Kontext anwenden kann, wenn ihr mehr darüber lernen wollt. Ihr könnt euch direkt hier im Poll anmelden. Ihr könnt das natürlich aber auch später tun. Also gehen wir zu den Fragen über. Und zwar kommt da eine Frage, ob wir etwas technischer werden können. Vielleicht können wir das kurz. Vor allem, was mich interessieren, Thema Integration. Wo kommen diese Daten her? Wie bringt man diese ans Frontend? Die, Marian, da musst du vielleicht auch gleich nochmal mit unterstützen. Wir haben zusammen mit Interactive Tools ein Vorgehen entwickelt, indem wir die inhaltlichen Daten über Content, Management, Management im Vorfeld in sogenannte Content Boards überführt haben, indem wir eine Struktur gebaut haben, zusammen mit Interactive Tools, dass alle Fragestellungen, die für den Content relevant sind, dort implementiert haben, um dem Charakter gleich durch die zur Verfügung gestellten Daten auch, ja, Kraft und Kraft und Farbe zu geben. Das Ganze durchläuft dann auch nochmal eine SEO-Optimierung, zumindest für einige Seiten und geht dann über ganz klassische Content-Pflege in die DXP. Das sind jetzt mal so die Inhalte. Wir haben uns für wenige Templates technologisch betrachtet, auch entschieden, weil sie für uns besser zu pflegen sind und auch gut mit dem Corporate Design in Einklang zu bringen sind. Und dann als dritte Säule machen wir natürlich ziemlich viel Analytics, gucken, was gut funktioniert, testen die User Experience aus, um einfach sicherzustellen, dass diese Zielsetzung, einheitliche User Experience über die unterschiedlichen digitalen Kanäle auch sichergestellt wird und schrauben dann praktisch am System. Ich muss sagen, man soll ja, man soll ja bieten da viele Möglichkeiten. Man kann also in der Interaktion mit ITools die Erkenntnisse, die man aus den diversen Analysen hat, auch wirklich relativ gut und auch recht kurzfristig dann umsetzen. Ich weiß nicht, ob das jetzt technisch gut war. Ich würde gerne weiterfahren. Vielleicht ist es ja, ja, ergänzt. Vielleicht kurz ergänzen, Christoph, genau. Also wir haben ja quasi eine Headless-Architektur, in der haben Integration verschiedener Systeme. Das reicht vom HR-Tool, also quasi vom Bewerbungsmanagement-Tool über das CRM, die Marketing Automation, also so quasi möglichst direkte Integration verschiedener Microservices, was eben dann ermöglicht, dass wir so ein konsistentes Frontend über alle Ebenen, Touchpoints hinweg haben. Das vielleicht so zum technischen. Ja, super. Vielen Dank für die Ergänzung. Gabi, du hast erwähnt, Corporate Design wurde auch eine Frage gestellt. Wurde ein individuelles Design-System mit Design -Elementen entwickelt oder habt ihr da fertige Komponenten? Die in den Pitch-Bilder angesetzt? Mario und Gabi, falls ich nicht, wer das besser beantworten kann. Mario und ich möchte nur nichts schauen. Das Design war ja, Gabi, für euch, für das Unternehmen, also die Marke Ullmann, so zu inszenieren, dass sie wirklich auch dieses Qualitätsversprechen, was die Produkte seit vielen, vielen Jahrzehnten liefern, auch transportiert. Das war ja essentiell und tatsächlich war schon das Design und die, ich nenne es mal, also wirkliche Brand und User Experience war schon auch essentiell am Anfang. Von daher, da wurde schon viel Wert darauf gelegt und auch ein individuelles digitales Design entwickelt und dann übersetzt. Also es wurden, wie du es schon gesagt hast, möglichst reduziert in Magnolia, also nicht zu viele Templates, nicht zu viele Dinge entwickelt, aber eben schon so, dass es wirklich dieses digitale Design gut transportieren konnte. Das wurde schon individuell entwickelt. Okay, ja, vielen Dank. Und vielleicht noch eine letzte Frage, die ich hier aufgreifen möchte, weil Zeit läuft ab. Eben Themenseiten, spannendes Thema. Welche Themenseiten funktionieren gut, wird da gefragt und wofür habt ihr euch thematisch entschieden? Finde ich natürlich ganz spannend. Worüber schreibt man dann da? Super, super Frage, super Beispiel, weil es auch so die Brücke von der Strategie hin in Richtung Umsetzung sehr schön beschreibt. Wir sind bei Ullmann dabei, unser zweites oder drittes Standbein rund um parenterale Medizin zu oder das Verpacken parenteraler Medizin zu forcieren. Das ist eine Vorgabe, das ist eine Vorgabe, die aus der Strategie kommt. Und wir sind dann hergegangen und haben gesagt, für die Website wollen wir an diesem Thementopic sicherstellen, dass wir das optimal aufbereiten und vor allem dieses Spezialistentum, also dem Kunden das Gefühl und nicht nur das Gefühl geben, auch den Nachweis zu erbringen. Wir wissen, wovon wir hier sprechen. Wir sind tief genug in der Thematik drin. Und das spüren wir dann auch diese Themenseiten, wo man diese Logik umsetzt, weil ich die auch an anderen Touchpoints eben entsprechend erlebe. Die funktionieren gut, weil sie dem Kunden auch über die reinen Maschinen oder Lösungsdaten auch nochmal zusätzliche Insights bieten. Cool. Super. Vielen herzlichen Dank. Wir haben noch ein paar Fragen im Q&A drin, aber aufgrund der auslaufenden Zeit werde ich jetzt hier mal einen Strich ziehen. Wir werden noch auf diese Fragen schriftlich eingehen, euch eine Antwort schicken. Aber vielen Dank für die Fragen und vielen Dank für die Antworten. Und vergesst nicht, ihr habt die Möglichkeit, euch weitere Webinare anzumelden im Docs-Tab. Ihr habt Downloads, die ihr euch anschauen könnt, inklusive dem Gartner MQ. Und ja, dann würde ich sagen, bringen wir das zu Ende. Ich will mich ganz, ganz herzlich bei euch bedanken, Gabi, Marian, dass ihr euch die Zeit genommen habt, hierher zu kommen. Und euch allen, die hierher gekommen sind, um euch von Gabi und Marian inspirieren zu lassen. Ich hoffe, das hat euch etwas gebracht. Ich hoffe, das hat euch ein paar Fragen beantwortet oder euch...